Achtung Schulweg: Althofen setzt am Tag des Zu-Fuß-Gehens ein starkes Zeichen für die Sicherheit der Kinder
Am 27. April steht ganz Österreich im Zeichen der nachhaltigen Mobilität. In Althofen nutzt die Stadtgemeinde diesen Aktionstag, um die Sicherheit auf den Schulwegen massiv in den Fokus zu rücken. Mit Markierungen von Gefahrenstellen, reflektierenden Präsenten für Schulkinder und einer stadtweiten Schritte-Challenge wird das Bewusstsein für die schwächsten Verkehrsteilnehmer geschärft.
„Sicherheit beginnt beim ersten Schritt vor der Haustür“, betont das Umweltreferat der Stadtgemeinde Althofen. Pünktlich zum österreichweiten Tag des Zu-Fuß-Gehens setzt die Stadt gemeinsam mit der Klima- und Energie-Modellregion (KEM) Althofen Umgebung ein sichtbares Zeichen für den Schutz der Schulkinder.
Grundlage der diesjährigen Aktivitäten ist der neue AUVA-Schulwegplan für die Volksschule Althofen. In einer detaillierten Erhebung wurden sensible Bereiche und potenzielle Gefahrenpunkte entlang der täglichen Routen ermittelt. Rund um den Aktionstag werden diese Stellen vor Ort durch Hinweistafeln und Markierungen hervorgehoben, um Autofahrer zu erhöhter Vorsicht zu mahnen.
Das Engagement der Kinder wird am Aktionstag direkt belohnt: Alle Schülerinnen und Schüler, die ihren Weg zur Schule zu Fuß bestreiten, erhalten kleine Geschenke. Dabei steht der praktische Nutzen im Vordergrund.
„Auch die kleinen Geschenke für die Schülerinnen und Schüler sollen mehr Sicherheit für ihren Schulweg bringen, indem die Sichtbarkeit deutlich erhöht wird“, wie Umweltstadtrat Wolfgang Leitner betont. Durch reflektierende Elemente werden die Kinder für Autofahrer früher erkennbar – ein entscheidender Faktor zur Unfallvermeidung.
Parallel dazu startet die österreichweite Schritte-Challenge. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, über die „Walk15“-App einen Monat lang Schritte zu sammeln. Ziel ist es, gemeinsam 25-mal die Erde zu umrunden und dabei attraktive Preise zu gewinnen.
Die Aktion ist Teil eines größeren Ganzen: Althofen arbeitet aktuell an einem umfassenden Masterplan „Zu Fuß gehen“. Ziel ist es, das Stadtgebiet durch barrierefreie Gehwege, die Vernetzung von Ortsteilen und ein modernes Leitsystem noch fußgängerfreundlicher zu gestalten.














